Pflanzen Sie diese 7 Blüten, um Marienkäfer anzulocken und Blattläuse natürlich zu bekämpfen

Pflanzen Sie diese 7 Blüten, um Marienkäfer anzulocken und Blattläuse natürlich zu bekämpfen

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Diese 7 Blumen Pflanzen, um Marienkäfer Natürlich anzulocken und Blattläuse zu Bekämpfen

Wenn Blattläuse Ihren Garten befallen, ist der Griff zu chemischem Pflanzenschutz oft verlockend. Doch bevor Sie dazu greifen, sollten Sie eine natürliche und chemiefreie Alternative in Betracht ziehen: Marienkäfer.

Diese kleinen rot-schwarzen Käfer sind nicht nur charmant, sondern auch gefräßige Blattlausjäger. Und das Beste: Sie lassen sich ganz einfach mit den passenden Blumen in Ihren Garten locken.

Wir stellen Ihnen sieben wunderschöne Pflanzen vor, die Ihren Garten nicht nur verschönern, sondern auch Marienkäfer anziehen und so Schädlinge effektiv unter Kontrolle halten.

Warum eigentlich Marienkäfer anlocken?

Marienkäfer, auch bekannt als Marienkäfer oder Himmelskörper, sind natürliche Feinde von Blattläusen, Schmierläusen, Schildläusen und Spinnmilben. Ein einzelner Marienkäfer verspeist täglich bis zu 50 Blattläuse – die Larven sind ebenso hungrig. Im Gegensatz zu Spritzmitteln schaden Marienkäfer weder nützlichen Bestäubern noch Haustieren oder Menschen.

Um Marienkäfer dauerhaft in Ihrem Garten zu halten, brauchen sie Nahrung, Unterschlupf und Nektar – besonders wenn die Schädlingspopulation gering ist. Genau hier kommen die richtigen Blumen ins Spiel.

1. Dill (Anethum graveolens)

  • Warum Marienkäfer ihn lieben: Die zarten, gelben Dolden bieten reichlich Nektar für ausgewachsene Marienkäfer.
  • Praktischer Bonus: Gleichzeitig ein vielseitiges Küchenkraut.
  • Pflanzzeit: Frühling bis Frühsommer.

Dill hat Schirmblüten (Dolden), die Marienkäfern das Landen und Nahrungsaufnahme erleichtern. Außerdem ist er Wirtspflanze für weitere nützliche Insekten, darunter parasitäre Schlupfwespen.

2. Kosmee (Cosmos bipinnatus)

  • Warum Marienkäfer sie mögen: Die offenen, gänseblümchenähnlichen Blüten sind leicht zugänglich und liefern viel Nektar.
  • Pluspunkt: Kosmeen blühen von Sommer bis zum Frost nahezu ununterbrochen und sind pflegeleicht.
  • Pflanzzeit: Nach dem letzten Fröste im Frühjahr.

Kosmeen sind wie ein leuchtendes Signal für Nützlinge. Am besten pflanzen Sie sie entlang der Gartenränder als farbenfrohe Abschirmung gegen Blattlausbefall.

3. Ringelblume (Calendula officinalis)

  • Warum Marienkäfer sie schätzen: Die leuchtend orange-gelben Blüten bieten einen pollenreichen Nektar.
  • Vorteil: Essbar und mit heilenden Eigenschaften.
  • Pflanzzeit: Frühling oder Herbst, je nach Region.

Die Ringelblume, auch als Gartenringel bekannt, lockt neben Marienkäfern auch Florfliegen an, die ebenfalls Blattläuse bekämpfen.

4. Schafgarbe (Achillea millefolium)

  • Warum Marienkäfer sie bevorzugen: Schafgarbe bietet neben Nektar auch Schutz und lockt Larven von Marienkäfern an.
  • Pluspunkt: Trockenheitsresistent, ideal für sonnige und trockene Ecken.
  • Pflanzzeit: Frühling oder Frühherbst.

Mit ihren flachen Blütendolden unterstützt Schafgarbe eine Vielzahl nützlicher Insekten und ist als Begleitpflanze bekannt, die das Gartenklima verbessert.

5. Fenchel (Foeniculum vulgare)

  • Warum Marienkäfer ihn schätzen: Die gelben Blütenstände sind für nektarsuchende Marienkäfer unwiderstehlich.
  • Zusatznutzen: Küchen- und Schmetterlingspflanze.
  • Pflanzzeit: Nach dem letzten Frost im Frühjahr.

Fenchel wächst hoch und buschig und schafft ein geeignetes Mikrohabitat für Marienkäfer. Abstand zu Bohnen und Tomaten ist allerdings ratsam, da Fenchel diese Pflanzen beeinträchtigen kann.

6. Rainfarn (Tanacetum vulgare)

  • Warum Marienkäfer ihn mögen: Die gelben Knopfblüten liefern über den Sommer hinweg anhaltend Nektar.
  • Extra: Vertreibt Ameisen, die häufig Blattläuse „bewirtschaften“.
  • Pflanzzeit: Frühling.

Rainfarn zieht nicht nur Blattlausfeinde an, sondern hält auch Blattlaus-„Beschützer“ fern und gibt dadurch den Marienkäfern Vorteile. Wegen seiner Ausbreitungskraft empfiehlt es sich, ihn in Töpfen zu ziehen oder regelmäßig zurückzuschneiden.

7. Studentenblume (Tagetes spp.)

  • Warum Marienkäfer sie lieben: Die kräftigen Blüten versorgen Marienkäfer zuverlässig mit Nektar.
  • Pluspunkt: Verjagt Nematoden und Weiße Fliegen.
  • Pflanzzeit: Nach dem letzten Frost.

Studentenblumen sind wahre Helden im Garten – sie locken nützliche Insekten an und verwirren Schädlinge wie Kohlweißlinge und Mückenlarven durch ihren Duft.

Tipps, damit Marienkäfer länger bleiben

  • Keine Pestizide: Auch biologische Mittel können Nützlinge schädigen.
  • Wasser anbieten: Flache Schalen mit Wasser und Kieselsteinen versorgen Marienkäfer, ohne dass sie ertrinken.
  • Vielfalt schaffen: Hecken und Bodendecker bieten Rückzugsorte und Nistmöglichkeiten.
  • Paar Blattläuse zulassen: Marienkäfer brauchen Schädlinge als Nahrung, ein komplett „sauberer“ Garten führt zu deren Wegzug.

Fazit

Marienkäfer sind die kleinen Helfer im Garten, die Sie ohne Chemie bei der Schädlingsbekämpfung unterstützen. Mit der richtigen Bepflanzung – von bunten Studentenblumen bis aromatischem Dill – können Sie diese nützlichen Käfer anlocken und dauerhaft halten.

Verzichten Sie auf Spritzmittel und setzen Sie stattdessen auf Natur: Pflanzen, die Marienkäfer einladen, arbeiten effektiv und nachhaltig gegen Blattläuse und andere Schädlinge – ganz im Sinne eines gesunden Gartens.

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